Häufig gestellte Fragen

Was für Krankheiten lassen sich homöopathisch behandeln?

Sowohl akute Erkrankungen wie z.B. Angstzustände, Augenentzündung, Insektenstiche, Durchfall, Erbrechen, Husten, Erkältung, Fieber, Hals- und Ohrenschmerzen, Prüfungsangst, Reisekrankheit, Erschöpfungszustände, Sonnenbrand, Zahnen der Kinder als auch chronische Erkrankungen beispielsweise Ängste, Nervosität, Depressionen, Beschwerden durch Stress und Überforderung, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Muskel- und Gelenkschmerzen, Allergien, Atemwegserkrankungen, Mittelohrentzündungen, Rückenbeschwerden, Herz- Kreislauferkrankungen, Erkältungen, Nasennebenhöhlenentzündungen, Hautkrankheiten, Magen- Darmbeschwerden, Nieren- Blasenbeschwerden, Unterleibserkrankungen lassen sich gut behandeln.

Was versteht man unter einer Konstitutionsbehandlung?

Die homöopathische Konstitutionsbehandlung ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode, bei welcher der Mensch und seine Krankheit im Mittelpunkt stehen. Es ist von äusserster Wichtigkeit, die Entstehung sowie den Verlauf einer Krankheit zu verstehen, damit sie richtig behandelt werden kann.

Ausserdem spielen ererbte Krankheitsdispositionen, die sogenannten Miasmen, eine grosse Rolle. Mit der Konstitutionsbehandlung werden vor allem länger anhaltende, chronische Erkrankungen behandelt.

Immer wieder habe ich Blasenentzündungen und mein Arzt stellt jeweils Bakterien im Urin fest. Von den seit Jahren eingenommenen Antibiotika habe ich langsam genug. Gibt es in der Homöopathie ein Mittel gegen diese Bakterien?

Nein, die Homöopathie hat keine Mittel gegen diese Bakterien. Trotzdem können wiederkehrende Blasenentzündungen mit einer homöopathischen Konstitutionsbehandlung behandelt werden. Denn nur in einem schwachen Organismus nisten sich Keime ein und richten Schaden an. Die Abwehrkraft des Organismus muss gestärkt werden und der Mensch bleibt vor Krankheiten weitgehend verschont.

Ab welchem Alter kann mit einer homöopathischen Behandlung begonnen werden?

Eine Behandlung ist bereits unter der Geburt möglich. Homöopathisch ausgebildete Hebammen haben grossen Erfolg damit. Sie geben, falls erforderlich, unmittelbar nach der Geburt den Neugeborenen Mittel ein. Umgekehrt ist es auch möglich, sich bis in hohe Alter homöopathisch behandeln zu lassen.

Ich bin schwanger und möchte jegliche Medikamente vermeiden, um meinem ungeborenen Kind nicht zu schaden. Wie steht es mit den Nebenwirkungen von homöopathischen Mitteln?

Da können Sie unbesorgt sein. In richtiger Dosierung und nach homöopathischen Gesichtspunkten eingenommen, sind die homöopathischen Mittel unbedenklich.

Ich bin 72 Jahre alt und musste mich bereits mehrer Operationen unterziehen und leide an verschiedenen Gebresten. Hat es in meinem Alter überhaupt noch einen Sinn? Kann mir die Homöopathie trotz meines Alters und meiner früheren Behandlungen noch helfen?

In der Homöopathie spielt das Alter keine Rolle. Mit der korrekten Behandlung lässt sich die geschwächte Lebenskraft wieder stärken. Es braucht hier etwas Zeit und Geduld. Natürlich können organische Veränderungen nicht mehr rückgängig gemacht werden. Es zeigt sich aber, dass ein durch die Homöopathie innerlich gestärkter und ausgeglichener Mensch mit seinen chronischen Leiden besser umgehen kann, die Lebensqualität verbessert wird, und so weiteren Krankheiten vorgebeugt werden kann.

Warum teilt man mir in der homöopathischen Behandlung nicht mit, welches Mittel ich verschrieben bekommen habe?

Dazu gibt es einen wichtigen Grund: In der Praxis hat sich gezeigt, dass Patienten, die ihr Mittel kennen und darauf in der Literatur nachlesen, oft voreingenommen sind und so ihre Reaktionen nicht mehr objektiv beurteilen können. Um den Heilungsablauf jedoch richtig einschätzen zu können, ist für die Homöopathin ein möglichst unvoreingenommener Bericht unerlässlich. Selbstverständlich spricht nichts dagegen, zu einem späteren Zeitpunkt dem interessierten Patienten das Mittel bekannt zu geben.

Wenn ich in der Drogerie oder Apotheke ein homöopathisches Mittel kaufe, muss ich es mindestens drei Mal täglich einnehmen. Warum bekomme ich in der homöopathischen Praxis nur ein Briefchen mit 5 Globuli zur einmaligen Einnahme? Mein nächster Termin ist erst in drei Monaten.

Das Mittel, welches Sie bekommen haben, ist wahrscheinlich eine homöopathische Hochpotenz, d.h. es wirkt länger, oft über Monate, und tiefer als frei verkäufliche Mittel.

Ich bin adoptiert worden und kenne meine leiblichen Eltern nicht. Somit kenne ich die miasmatischen Hintergründe (Krankheitsbelastung in der Familie) nicht. Kann ich mich trotzdem homöopathisch behandeln lassen?

Natürlich wäre es besser, wenn man die familiären Hintergründe kennen würde. Doch zeigen sich die Veranlagungen auch im Patienten selber. Hier ist eine besonders sorgfältige Anamnese wichtig.

Ich bin herzkrank und seit Jahren auf Medikamente angewiesen. Gerne würde ich mich jedoch für andere Beschwerden homöopathisch behandeln lassen. Ist das überhaupt möglich? Ich habe gehört, dass die homöopathischen Mittel nur wirken, wenn man keine schulmedizinischen Medikamente einnimmt?

Dies stimmt nicht. Die homöopathischen Mittel wirken auf einer anderen Ebene als die schulmedizinischen Medikamente und können darum trotzdem wirken. Ein sofortiges Absetzen der Medikamente wäre in diesem Fall absolut unverantwortlich und gefährlich.

Meiner Freundin habe ich das homöopathische Mittel, das ich gegen Migräne verschrieben bekam, weiterempfohlen. Warum hat es bei ihr nichts genützt?

Die individuelle Betrachtung des Patienten ist ein wichtiges Grundgesetz in der Homöopathie. Jeder Mensch erkrankt auf seine ganz spezifische Weise und produziert seine eigenen Krankheitssymptome. Somit muss das für ihn passende Mittel gefunden werden. Das Mittel, das Ihnen geholfen hat, muss nicht das spezifische Mittel für Ihre Freundin sein.